Vierter Sieg im vierten Heimspiel
Stefan Maierhofer hat Freitagabend seinen zweiten Doppelpack in der laufenden Saison der zweiten deutschen Bundesliga erzielt. Der ÖFB-Teamstürmer sorgte beim 3:0-Heimsieg des MSV Duisburg im Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen vor 20.400 Zuschauern für die ersten zwei Treffer (44., 49.) und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße.
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Die Mannschaft von Coach Milan Sasic entschied damit auch das vierte Heimspiel für sich und ist mit 15 Punkten aus sieben Spielen vorerst Tabellenzweiter und voll im Aufstiegsrennen. „Wir wollten zu null spielen, weil unser Tormann Geburtstag hat. Und ich habe gesagt, dass ich vorne zwei Dinger machen werde. Das ist mir perfekt gelungen“, erklärte Maierhofer nach der Partie.

GEPA/Witters/Uwe Speck
Ein Doppelpack mit Ansage.
Beim ersten Tor spitzelte Maierhofer nach Zuspiel von Julian Koch den Ball in der 44. Minute ins Netz, fast unmittelbar nach Wiederanpfiff sorgte der Ex-Rapidler dann gleich für die Vorentscheidung: Nach einem Eckball von Filip Trojan war Maierhofer standesgemäß mit dem Kopf zur Stelle. Für den 3:0-Endstand war Olcay Sahan (82.) verantwortlich.
Rang zwei in der Schützenliste
Seinen ersten Doppelpack sowie seine bisherigen Saisontreffer hatte der 2,02 Meter große Angreifer beim 4:1-Sieg in der zweiten Runde gegen Ingolstadt am 28. August geschossen. Mit vier Toren liegt er hinter dem Cottbuser Nils Petersen (7 Tore) auf Rang zwei der Schützenliste. „Es war ein perfekter Tag, ich freue mich vor allem auch für die Fans, es war eine super Kulisse“, meinte der 28-Jährige.
Dank Maierhofer sind die Duisburger vor allem bei Standardsituationen brandgefährlich. „Wir trainieren das jedes Mal im Training. Wenn eine Flanke perfekt kommt, ist es schwer, mich zu stoppen“, betonte Maierhofer. Trotz des guten Saisonstarts will man im Lager des MSV vorerst aber noch nichts von den Themen Meistertitel und Aufstieg wissen.
„Müssen die Kirche im Dorf lassen“
„Wir haben einen sehr jungen Kader, müssen die Kirche im Dorf lassen“, stellte der ÖFB-Teamangreifer klar. Wichtig sei es, in den nächsten Spielen jedenfalls auch auswärts die Leistung so wie in den Heimspielen zu bringen. Die bisherigen beiden Saisonpleiten hatten die Sasic-Schützlinge in der Fremde kassiert.
„Wir schauen von Spiel zu Spiel, stapeln tief und wollen überraschen, das ist am besten“, hält Maierhofer nichts von lautstarken Ansagen. Die Duisburger (15 Punkte) kletterten durch den Sieg hinter Hertha BSC (16) auf Rang zwei, allerdings haben die direkten Konkurrenten an der Spitze ihre Spiele der siebenten Runde noch vor sich.
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