Zweiter ÖTV-Spieler nach Muster
Nun hat es Jürgen Melzer schwarz auf weiß, der Niederösterreicher hat erstmals in seiner Karriere die Top Ten der Tennis-Weltrangliste geknackt. Im am Montag nach den Australian Open erschienenen Ranking liegt der 29-Jährige nach seinem Melbourne-Achtelfinale mit 2.955 Punkten 35 Zähler vor dem elftplatzierten Russen Michail Juschni.
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Bisher einziger Österreicher in den ATP-Top-Ten war Thomas Muster, zuletzt am 19. Jänner 1998. Melzer machte wie im Einzel auch im Doppel einen Rang gut, untermauerte als nunmehriger Achter seine Position als weltweit bester „Kombinationsspieler“.

GEPA/Matthias Hauer
Jürgen Melzer auf dem Vormarsch
Hat er im Doppel mit Oliver Marach (11.) und Julian Knowle (33.) gute Gesellschaft in der Elite, folgt im Einzel mit Andreas Haider-Maurer der nächstbeste Österreicher erst auf Position 121. Stefan Koubek (173.) fiel zurück, drittbester ÖTV-Spieler ist nun Martin Fischer (136.)
Nadal baut Führung aus
An der Ranking-Spitze vergrößerte der Spanier Rafael Nadal trotz des Viertelfinal-Outs in Melbourne seinen Vorsprung auf Roger Federer von 3.145 auf 4.425 Zähler, da dem Schweizer der Vorjahrestitel aus der Wertung fiel. Dem serbischen Australian-Open-Sieger Novak Djokovic fehlen als Drittem nur noch 85 Punkte auf Federer. Der spanische Halbfinalist David Ferrer verbesserte sich von Platz sieben auf sechs.
Premiere bei den Damen
Bei den Damen blieb der Dänin Caroline Wozniacki ein Vorsprung von nur 140 Punkten, die Wachablöse durch die belgische Melbourne-Siegerin Kim Clijsters scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Die aktuelle Damen-Weltrangliste bringt zudem eine Premiere, scheinen doch erstmals in der Geschichte des Rankings Spielerinnen zehn verschiedener Nationen in den Top Ten auf.
Auch die elftplatzierte Schahar Peer ist die derzeit bestklassierte Spielerin ihres Landes. Die 23-Jährige hat für Israel ebenso den bisher besten Platz erreicht wie es bei China (Li Na/7.) und Italien (Francesca Schiavone/4.) der Fall ist.
Fast noch bemerkenswerter, dass unter den besten 60 Spielerinnen aus 30 Nationen stehen. Sybille Bammer ist als Österreichs beste Spielerin nur noch 79., verlor neun Ränge, dann folgen Tamira Paszek (89.) und Patricia Mayr-Achleitner (98.).
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