Vertrag mit Verdächtigem nicht verlängert
Nach den Berichten über die Umtriebe von Ante Sapina in Österreich ist Bundesligist SV Kapfenberg in den Fokus des Fußballwettskandals geraten. Eine Schlüsselrolle soll dabei ein Defensivspieler der Steirer gespielt haben.
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Für Vereinspräsident Erwin Fuchs sind die genauen Vorwürfe, die sich auf drei Partien von 29. August bis 28. Oktober 2009 beziehen, neu. Bezüglich eines ehemaligen Spielers hätten aber schon vor den jüngsten Enthüllungen Bedenken bestanden.
„Es gibt da Geschichten über den in Deutschland lebenden Onkel dieses Spielers“, sagte Fuchs, „und angeblich Protokolle, wo dieser von den deutschen Behörden abgehört wurde. Vor etwa eineinhalb Jahren ist dieser Spieler von der Polizei einvernommen worden.“
„Nur sehr kurz bei uns“
In der damaligen Saison sei der Profi beim Verein gewesen, inzwischen aber nicht mehr. „Der Spieler war nur sehr kurz bei uns. Und weil es Gerüchte gegeben hat, haben wir die Option auf ihn nicht gezogen. Wenn jemand nur in den Geruch kommt, ist das für mich kein Thema mehr.“
In den betroffenen Partien sei Fuchs aber nichts Einschlägiges aufgefallen. „Es ist heute ein überraschender Moment für mich gewesen. Die Mannschaft muss mit dem Thema umgehen. Da sind junge Spieler dabei, die muss man unterstützen. Ich stehe voll hinter meinen Spielern. Mehr kann ich dazu nicht sagen“, betonte der Clubboss.
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