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3:0 gegen St. Pölten ohne Wert

Cashpoint SCR Altach muss weiter auf die Rückkehr in die tipp3-Bundesliga warten. Die Vorarlberger schlugen Verfolger SKN St. Pölten in der 36. und letzten Runde der Erste Liga zwar deutlich 3:0, lagen am Saisonende aber trotzdem einen Punkt hinter Meister und Aufsteiger Trenkwalder Admira. Austria Lustenau feierte im Derby gegen den FC eine geglückte Generalprobe für das Cupfinale.

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Nur ein schwacher Trost für Altach war, dass die Mannschaft um Trainer Adi Hütter mit 74 Zählern einen neuen Punkterekord für einen Vizemeister aufstellte. Die auf einen hohen Sieg angewiesenen Altacher präsentierten sich vor 4.050 Zuschauern in der Cashpoint-Arena zwangsbedingt als aktivere Elf.

Orhan Ademi (Altach)

GEPA/Oliver Lerch

Die Mühen der Altacher waren vergebens: Torschütze Ademi war enttäuscht.

Hausherren lassen Chancen aus

Die am Ende fünftplatzierten Niederösterreicher hielten die Partie aber in der ersten Spielhälfte offen, auch weil die Hausherren ihre Chancen zunächst ausließen. Daniel Schütz (32.) scheiterte an SKN-Torhüter Christoph Riegler, Harald Unverdorben (44.) setzte den Ball in einer Aktion gleich zweimal an die Stange.

Erst nach dem Seitenwechsel münzte Altach seine Feldüberlegenheit in Tore um. Orhan Ademi (49.) erzielte nach einem Tomi-Freistoß per Kopf seinen 17. Saisontreffer. Unverdorben ließ nur drei Minuten später die Chance auf den Doppelschlag aus, ehe Tomi (63.) per Volley nachlegte. Der Spanier hatte mit einem Lattenschuss (76.) auch Pech. Altach erspielte sich noch zahlreiche Chancen, das 3:0 gelang in der Nachspielzeit dem eingewechselten Yeray (93.). Durch die Nullnummer der Admira bei der Vienna war der klare Erfolg aber ohne Wert.

Geglückte Cupgeneralprobe für Austria Lustenau

Austria Lustenau geht mit einem Erfolgserlebnis ins anstehende Cupfinale. Die Vorarlberger setzten sich nach fünf sieglosen Runden in der Erste Liga zum Saisonabschluss im Stadtderby mit dem FC Lustenau 1:0 durch. Die Austria beendete die Saison damit auf dem dritten Platz, der FC auf dem siebenten.

Der im Finish nach Schiedsrichterkritik mit Gelb-Rot ausgeschlossene Sascha Boller erzielte in der 61. Minute nach einem schönen Solo den entscheidenden Treffer. Die „Gäste“ hatten die Austria, die im Cupendspiel am kommenden Sonntag im Ernst-Happel-Stadion auf SV Ried trifft, zuvor lange Zeit Paroli geboten. Nach einer Roten Karte gegen Harun Erbek nach einem Revanchefoul an Teodoro Soares (44.) war der Elan des FC aber zu Ende.

Die Austria schonte im letzten Heimspiel des scheidenden Trainers Edi Stöhr sichtlich die Kräfte für das wohl wichtigste Spiel des Jahres in Wien. Der Tabellendritte wirkte nicht immer mit dem letzten Einsatz spielend. Bei einem von Jürgen Kampel auf der Linie abgewehrten Ball (31.) hatte die Austria auch Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Mit Erbeks Ausschluss kippte die Partie vor 5.300 Zuschauern im Reichshofstadion aber zugunsten der Heimischen.

Erste Liga, 36. und letzte Runde

Dienstag:

Altach - St. Pölten 3:0 (0:0)

Cashpoint-Arena, 4.050 Zuschauer, SR Prammer

Torfolge:
1:0 Ademi (49.)
2:0 Tomi (63.)
3:0 Yeray (93.)

Altach: Kobras - Lienhart, Cabrera, Sereinig, Suppan - Netzer - Schütz (54./Koch), Tomi, Erhart (71./Scherrer) - Unverdorben (63./Yeray), Ademi

St. Pölten: Riegler - Speiser, Popp, Rödl, Ismaili - Becirovic (48./Fertl), Zwierschitz, Fallmann, Fröschl - Thürauer (80./Schagerl) - Kozelsky (30./Wojtanowicz)

Gelbe Karten: Netzer, Tomi, Kobras, Yeray bzw. Becirovic, Wojtanowicz, Thürauer, Riegler

Die Besten: Tomi, Ademi bzw. Thürauer

Austria Lustenau - FC Lustenau 1:0 (0:0)

Reichshofstadion, 5.300 Zuschauer, SR Ruiss

Tor: 1:0 Boller (61.)

Austria Lustenau: Kofler - Dürr, Stückler, Kampel, Soares - Micic, Leitgeb, Zwischenbrugger, Boller - Krajic (68./Karatay) - Rotter

FC Lustenau: Breuss - Schösswendter, Kobleder, Simma, I. Erbek - Holzmann (83./Rupp), Schöpf, Hagspiel, H. Erbek - Muniz (65./Batir), Seeger

Rote Karte: H. Erbek (44./Tätlichkeit)

Gelb-Rote Karte: Boller (83.)

Gelbe Karten: Rotter, Krajic, Zwischenbrugger, Leitgeb, Micic bzw. Schöpf

Die Besten: Kampel, Boller bzw. Holzmann, Schösswendter

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