Wechsel hat endlich geklappt
Christin Fuchs sieht der neuen Herausforderung bei DFB-Pokalsieger Schalke 04, bei dem der bisherige Mainz-Spieler für vier Jahre unterschrieben hat, mit großen Erwartungen entgegen.
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„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, weil ich zu einem Verein komme, der zuletzt im Champions-League-Semifinale war und DFB-Pokalsieger ist, und weil mich der Trainer (Ralf Rangnick, Anm.) unbedingt wollte“, sagte der Niederösterreicher.
Rangnick wollte Fuchs nach dessen Angaben schon vor vier Jahren für Hoffenheim verpflichten, danach sei der Kontakt nie abgerissen. Im Sommer des Vorjahres wäre der 25-Jährige dann fast von Felix Magath zu Schalke geholt worden, der Transfer scheiterte schließlich aber noch an Vertragsmodalitäten. Nach der starken Saison von Fuchs in Mainz war es aber mit dem Zögern der „Königsblauen“ vorbei.
Geschichten für die Enkelkinder
Nun will sich der 40-fache ÖFB-Internationale bei Schalke so schnell wie möglich einen Stammplatz erkämpfen. „Ich freue mich auf die Konkurrenzsituation, die gehört bei einem großen Verein wie Schalke dazu. Ich kann einmal meinen Enkelkindern erzählen, dass ich bei Schalke gespielt habe - das ist schon etwas Besonderes“, freute sich Fuchs und bezeichnete die Veltins-Arena, die Heimstätte von Schalke, als „schönstes Stadion Deutschlands“.
Mit dem Wechsel vom Fünften zum 14. der abgelaufenen Saison in der deutschen Bundesliga hat Fuchs kein Problem. „Dass es ein sportlicher Rückschritt ist, wage ich zu bezweifeln, wenn man alle zwei Wochen vor 60.000 in so einem Stadion bei einem Champions-League-Semifinalisten spielt. Schalke gehört zu den Top Fünf Deutschlands.“
Dank an den ehemaligen Club
Auf die Dauer sind laut Fuchs die sportlichen Perspektiven bei Schalke besser als bei Mainz. „Langfristig will ich in die Champions League, und das ist mit Schalke eher möglich.“ Dennoch bedankte sich der Linksfuß bei seinem nunmehrigen Ex-Verein. „Die Entscheidung ist mir schwergefallen und hat sehr lange gedauert, weil ich in Mainz die sportlich beste Zeit meines Lebens hatte. Ich weiß, was ich dem Trainer und meinen Mitspielern zu verdanken habe.“
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