Massiver Abfall in der Offensivleistung
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Pascal Grünwald: Befriedigend
Der Austria-Goalie hatte in der ersten Hälfte nur Routinearbeit zu verrichten. Auch nach Seitenwechsel blieb Grünwald lange unterbeschäftigt, ehe es in der Schlussphase noch einmal richtig heiß in seinem Strafraum wurde. Beim Lattenkopfball der Kasachen hatte Grünwald Glück, weil er machtlos gewesen wäre.
Ekrem Dag: Befriedigend
Der Besiktas-Legionär hatte viel Platz auf seiner Seite, war offensiv sehr auffällig und verzeichnete vor der Pause sogar die meisten Chancen aller ÖFB-Spieler. An seinem Abschluss muss er aber noch dringend arbeiten. Im Spiel aus der Abwehr hat er in Bedrängnis so seine Probleme. Nach Seitenwechsel schien dann sein Pulver verschossen zu sein.
Sebastian Prödl: Befriedigend
Der Bremer trat kaum in Erscheinung, er war aber defensiv zumeist Herr der Lage. Er versuchte, mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken, was sporadisch gelang. Seine beste Aktion hatte er gegen Gridine, als er in höchster Not ein tolles Tackling anbrachte.
Aleksandar Dragovic: Gut
Aus den Zweikämpfen ging Dragovic fast immer als Sieger hervor und räumte weg, was in seine Richtung kam. Im Spielaufbau ließ er vielleicht manchmal Präzision vermissen, was allerdings aufgrund seiner wirklich sehr starken Abwehrleistung zu vernachlässigen ist.
Christian Fuchs: Genügend
In der Defensive war er vor der Pause nicht sonderlich gefordert, weil Kasachstans Angriffe oft über die andere Seite kamen. In der Offensive blieb er blass, da seine Hereingaben selten einen Abnehmer fanden. Kurz nach der Pause war eine abgerissene Flanke, die knapp über das Tor ging, seine beste Aktion. In der Schlussphase kam er unter dem Druck der Kasachen ins Schwimmen.
Paul Scharner: Befriedigend
Der England-Legionär versuchte, das Spiel in der Vorwärtsbewegung mit direkten Pässen schnell zu machen, was nicht immer gelang. Nach Seitenwechsel wurde Scharner noch offensiver, schaltete sich in viele Angriffe ein und fand auch gute Chancen vor. Alleine der Ball wollte nicht ins Tor.
Stefan Kulovits: Genügend
Der Ersatz für den gesperrten Julian Baumgartlinger lieferte eine solide, unauffällige Vorstellung. Kulovits leistete sich aber wie der Rest des Teams Ballverluste und konnte dem Spiel keine Farbe geben.
David Alaba: Befriedigend
Der Bayern-Legionär begann wie schon gegen Aserbaidschan auf der rechten Seite und wechselte danach auf links. Alaba versuchte, Tempo in die Partie zu bringen, hatte viele Ballkontakte und war wohl der auffälligste ÖFB-Offensivspieler. Der letzte Pass kam allerdings selten an, seinen zahlreichen Aktionen fehlte die letzte Durchschlagskraft.
Andreas Ivanschitz: Genügend
Das ÖFB-Spiel war zu Beginn sehr rechtslastig, weshalb Ivanschitz kaum zu sehen war. Als er mit Alaba rochierte, war das Geschehen wieder auf der anderen Seite. Seine Aktionen kamen diesmal fast nie richtig ins Laufen. Für die meiste Gefahr sorgte der Mainzer diesmal mit seinen Eckbällen. Im Vergleich zu seinem Traumcomeback ein doch starker Rückfall.
Marko Arnautovic: Befriedigend
Der Bremen-Legionär agierte diesmal weiter vorne als gegen Aserbaidschan und eroberte im Zweikampf einige Bälle. Akzente konnte Arnautovic aber nicht wirklich setzen, die zündenden Ideen und überraschenden Pässe blieben aus. In Minute 55 vergab er dann auch noch alleine vor dem Goalie die größte Chance für Österreich und somit den Matchball.
Marc Janko: Genügend
Der Kapitän hing vor der Pause unverschuldet völlig in der Luft und hatte bis auf einen missglückten Heber keine nennenswerte Aktion. Nach Seitenwechsel kamen dann über die Flanken mehr Bälle in den Strafraum, die Janko aber auch durch teils technische Fehler nicht verarbeiten konnte. Seine besten Chancen hatte der Twente-Legionär kurz vor Schluss, scheiterte aber mit seinem Schuss am Goalie.
Zlatko Junuzovic: Befriedigend
Der Austrianer ersetzte 25 Minuten vor Schluss Ivanschitz, konnte dem Spiel aber trotz guter Ansätze keine entscheidende Wendung mehr geben.
Veli Kavlak: zu kurz eingesetzt
Stefan Maierhofer: zu kurz eingesetzt
Christian Wagner, ORF.at
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