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„Immer hochkonzentriert bleiben“

ÖFB-Torhüter Robert Almer muss sich am Freitag in Astana gegen Kasachstan auf eine andere Partie als vor einem Monat beim 1:2 zum Qualifikationsauftakt gegen Deutschland gefasst machen. Gegen den 147. der Weltrangliste wird der Düsseldorf-Legionär hoffentlich weniger oft gefordert werden.

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Das bedeutet aber nicht, dass die Aufgabe für Almer deswegen leichter wird. „Vielleicht ist es sogar einfacher, wenn viele Bälle kommen. Bei weniger Bällen ist es vom Kopf her schwieriger, man muss immer hochkonzentriert bleiben“, sagte der 28-Jährige.

ÖFB-Teamspieler Robert Almer beim Abschlusstraining in Astana

GEPA/Christian Ort

Beim Abschlusstraining in Astana war Almer immer auf dem Posten

Im Team gesetzt

Im Gegensatz zu seinem Reservistendasein in Düsseldorf ist Almer in der Nationalmannschaft gesetzt. „Das ist die Entscheidung des Teamchefs, und darüber bin ich sehr glücklich.“ Noch größer wäre das Glück bei einem Erfolg in Kasachstan.

„Aber von einem Pflichtsieg kann man nie sprechen. Es wird sicher keine einfache Aufgabe, weil die Kasachen weit hinten stehen werden“, sagte der Goalie, der sich in den vergangenen Tagen intensiv mit den Gegebenheiten auf Kunstrasen beschäftigt hat. „Es ist alles ein bisschen anders, was das Rollverhalten des Balles betrifft. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt.“

Kein Vorbeikommen an Giefer

Auf mentaler Ebene muss Almer ohnehin top sein - anders lässt sich die mangelnde Einsatzzeit bei Fortuna Düsseldorf nämlich nicht kompensieren. „Bei einem Tormann ist die Spielpraxis nicht so wichtig wie bei einem Feldspieler. Da geht es viel um Kopfarbeit, und das kann man trainieren.“ In Düsseldorf gibt es für Almer am deutschen Tormannjungstar Fabian Giefer derzeit kein Vorbeikommen.

„Er hat in dieser Saison gut gehalten, daher gibt es keinen Grund, ihn auszutauschen. Aber ich werde auf jeden Fall hart weitertrainieren und versuchen, wieder in die Mannschaft zu kommen“, versprach der vierfache ÖFB-Internationale, der sich trotz der Konkurrenzsituation gut mit Giefer versteht. „Er kann ja nichts dafür, dass ich nicht spiele.“

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