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Riesenjubel nach Zuschlag

Die Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Tokio hat in der japanischen Hauptstadt am frühen Morgen Jubel ausgelöst. „Unsere Botschaft, dass wir den Olympischen Geist der Welt vermitteln und sichere Spiele ausrichten können, ist vom IOC anerkannt worden“, sagte ein sichtlich zufriedener japanischer Ministerpräsident Shinzo Abe in Buenos Aires japanischen Fernsehreportern.

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In der Heimat sagte die frühere Silbermedalliengewinnern im Marathon Yuko Arimori im Fernsehen: „Ich freue mich für die Kinder in Fukushima, die (wegen der andauernden Atomkatastrophe, Anm.) nicht draußen spielen können.“

Jubelnde Menschen in Tokio

APA/EPA/Christopher Jue

In Japan wurde der Zuschlag mit Begeisterung aufgenommen

„Jetzt, da wir Olympia gewonnen haben, müssen wir uns auch für andere Dinge wie den Wiederaufbau einsetzen“, ergänzte die frühere Volleyballspielerin Motoko Obayashi am frühen Sonntagmorgen im Fernsehen. Tokio hatte seine Olympiabewerbung auch damit begründet, dass die Spiele der Nation nach den Schrecken der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe 2011 Kraft und Motivation verleihen würden.

In einer Sporthalle im Stadtteil Setagaya brandete ein Sturm der Begeisterung bei rund 2.000 Sportfans auf, die dort in der Nacht die Liveübertragung in Buenos Aires auf einem riesigen Bildschirm verfolgten. Als um 5.20 Uhr Tokioter Ortszeit die Entscheidung fiel, war die Menge nicht mehr zu halten. Immer wieder skandierten laute „Tokio, Tokio“-Rufe durch die Halle. Die 35 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Japans hatte unter anderem mit seiner hervorragender Infrastruktur und finanziellen Stärke geworben.

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