Drei Spieler können überzeugen
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Robert Almer: Befriedigend
Mit dem Fuß zeigte Almer in einigen Szenen bekannte Schwächen. Abschläge landeten im Out oder beim Gegner. In der 33. Minute konnte er auch einen Weitschuss nicht kontrollieren. Seine beste Aktion hatte er in der 50. Minute, als er einige brenzlige Situationen klären konnte. Bei Flanken zeigte er Licht und Schatten. Seine Position als Einsergoalie sollte nicht in Stein gemeißelt sein.
György Garics: Befriedigend
Defensiv hatte es der Italien-Legionär nicht immer leicht, bekam er doch vor allem vor der Pause wenig Unterstützung durch Weimann. Im Großen und Ganzen löste er seine Aufgaben solide und trat zweimal auf der Linie als Retter in der Not in Erscheinung. Mit seinen Offensivaktionen blieb Garics aber unscheinbar.
Sebastian Prödl: Gut
Der Bremer liefert eine ruhige und sehr besonnene Vorstellung ab. Prödl vermied es, den Ball wegzuschlagen, und klärte einige Situation ohne Hektik. Im Spielaufbau fand er mit flachen, genauen Bällen seine Mitspieler und sorgte damit auch für Ordnung. Mit dieser Leistung unterstrich er seine Anwartschaft auf einen Fixplatz in der EM-Qualifikation.
Emanuel Pogatetz: Befriedigend
In der Anfangsphase schlichen sich beim Routinier ein paar technische Fehler ein, die den Tschechen früh in Ballbesitz brachten. Die Folgen blieben zum Glück für ihn aus. Am Mann agierte Pogatetz gewohnt kompromisslos und konnte einige Zweikämpfe - vor allem bei Kopfballduellen - für sich entscheiden.
Markus Suttner: Befriedigend
Der Austrianer begann zaghaft, taute aber in seinem Offensivspiel in der ersten Halbzeit auf. Mit einem Sprint und Pass auf Arnautovic leitete er das Führungstor ein. Defensiv war Suttner nicht immer sattelfest. Bei einer Aktion ging er gemeinsam mit beiden Innenverteidigern auf den Ballführenden und entblößte seine Seite, was prompt zu einer Chance führte. Auch bei schnellen Gegenstößen war manchmal Feuer am Dach.
Stefan Ilsanker: Befriedigend
Der Salzburger spulte im defensiven Mittelfeld seinen Part ab. Ilsanker ging aggressiv an den Mann und versuchte Löcher zu stopfen. Im Spiel nach vorne konnte er allerdings kaum etwas beitragen.
Andreas Ivanschitz: Genügend
In der Zentrale konnte der Kapitän wenige Akzente setzen. Ivanschitz war nicht das erhoffte Bindeglied zur Offensive, dafür spielte er viel zu zurückhaltend. Nach der Pause rückte er weiter nach vorne, blieb aber auch dort farblos und wurde nach gut einer Stunde ausgetauscht.
Andreas Weimann: Genügend
Die richtige Position für Weimann im ÖFB-Team bleibt nach wie vor ein Rätsel. Diesmal spielte der England-Legionär über den rechten Flügel, agierte dort aber meist glücklos. Viele Aktionen kamen nicht über seine Seite. Wenn er am Ball war, spielte er oft zu hastig. Ein Kopfball in der 40. Minute war seine beste Aktion in der ersten Hälfte. Nach 62 Minuten für Janko ausgewechselt.
Zlatko Junuzovic: Befriedigend
Der Bremer war zu Beginn kaum im Spiel. Mit Fehlpässen verhinderte er einen gezielten Spielaufbau. Mit Fortdauer erfing sich Junuzovic aber und fand über die Laufarbeit etwas besser in die Partie. Der Akku dürfte allerdings leer gewesen sein, zur Pause begann für Junuzovic mit der Auswechslung der Urlaub.
Marko Arnautovic: Gut
Der Stoke-Legionär zeigte sich auch in Olomouc einsatzfreudig, ging in die Zweikämpfe und rutschte nach Bällen. Fehler waren dabei, die gefährlichen Aktionen liefen aber zumeist über ihn. Das Tor durch Sabitzer legte er auf und verfehlte danach mit einem Schuss das Tor nur knapp. Auch nach Seitenwechsel spielte er dynamisch und auf den Endzweck gerichtet. Genau in dieser Form braucht ihn das Nationalteam in der EM-Qualifikation.
Marcel Sabitzer: Gut
Viele hohe Bälle ließen den Neo-Salzburger lange Zeit nicht zur Geltung kommen. In den Luftduellen war Sabitzer zumeist unterlegen. Lief der Ball am Boden, konnte er sich weit besser in Szene setzen und zeigte seine Qualitäten. Zuerst mit einer schönen Einzelaktion mit Abschluss, danach mit seinem zweiten Teamtor und mit einer guten Vorlage auf Arnautovic. In den letzten 30 Minuten spielte er über den Flügel und rundete seine sehr engagierte Leistung ab.
Julian Baumgartlinger: Gut
Im defensiven Mittelfeld spielte der Mainz-Legionär mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen, aber unauffällig. Mit einem sehenswerten Weitschuss avancierte er aber in der 72. Minute zum Matchwinner für Österreich.
Michael Liendl: Befriedigend
Bei seinem Debüt zeigte der Düsseldorf-Legionär gute Ansätze. Mit einer überlegten Vorlage auf Janko, der zu kurz kam, bewies er ein gutes Auge. Liendl sollte weiter eine Alternative im Mittelfeld darstellen und weiter integriert werden.
Marc Janko: Befriedigend
Gleich wenige Minuten nach seiner Einwechslung kassierte Janko einen Schlag und musste sich später den Nacken kühlen lassen. Im Spiel versuchte er sich einzubringen. Seine Chance in der Nachspielzeit hätte allerdings die endgültige Entscheidung bringen müssen. Janko schoss Tschechiens Goalie Stech aber an den Kopf.
Florian Klein: zu kurz eingesetzt
Valentino Lazaro: zu kurz eingesetzt
Christian Wagner, ORF.at aus Olomouc
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