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CAS weist Einspruch zurück

Der FC Barcelona darf im kommenden Jahr keine neuen Spieler verpflichten. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) wies am Dienstag einen Einspruch des spanischen Großclubs zurück und bestätigte damit das entsprechende FIFA-Urteil. Barcelona war im April wegen des Transfers von Minderjährigen zu der drastischen Strafe verurteilt worden.

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Wie der CAS verlautbarte, bestätige man die Entscheidung der FIFA „in ihrer Gesamtheit“. Barcelona habe die Vorschriften über den Schutz von Minderjährigen und die Aufnahme von Minderjährigen in Fußballakademien verletzt. Neben der Transfersperre für zwei Wechselperioden war der spanische Vizemeister außerdem mit einer Geldstrafe von 375.000 Euro belegt worden.

Barcelona-Trainer Luis Enrique

APA/AP/Manu Fernandez

2015 hat Barcelona-Coach Luis Enrique personell nur wenig Spielraum

In einer Pressemitteilung bezeichnete Barcelona die Sanktion erneut als „absolut unverhältnismäßig“. Das Transferverbot gilt bis Jänner 2016. In diesem Zeitraum darf der Club keine Spieler von anderen Vereinen verpflichten. Ausgenommen sind Akteure, die derzeit verliehen sind. Erlaubt sind auch das Verlängern von Verträgen und der Verkauf von Akteuren.

Schweizer Bundesgericht als letzte Möglichkeit

Barcelona sah sein Ausbildungszentrum „La Masia“ zu Unrecht an den Pranger gestellt. Der Einspruch der Katalanen wurde daraufhin erst Ende August von der FIFA-Berufungskommission bestätigt. Dadurch konnte Barcelona Uruguays Stürmerstar Luis Suarez, die Torhüter Marc-Andre ter Stegen und Claudio Bravo, Mittelfeldspieler Ivan Rakitic und Verteidiger Jeremy Mathieu in der Sommerpause noch um eine Gesamtsumme von über 150 Millionen Euro verpflichten.

Beim danach folgenden Gang vor den CAS wurden neben Anwälten auch Carles Folguera, Chef der Nachwuchsakademie, und Esther Balmana, die Direktorin der lokalen Schule, die viele Nachwuchsspieler besuchen, angehört. Das erwies sich für die Katalanen dennoch nicht als gewinnbringend. Wie der Club erklärte, bleibt noch die Möglichkeit, das Urteil vor einem Schweizer Bundesgericht anzufechten.

Aufgenommen wurden die Ermittlungen der FIFA nach den Wechseln mehrerer minderjährige Spieler (U18), die zwischen 2009 und 2013 für Barcelona spielten. Insgesamt soll es sich um die unerlaubten Transfers von zehn Jugendlichen handeln.

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