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„Bin nicht im Jahr 1995 aufgewacht“

Fernando Alonso hat am Donnerstag den Fitnesstest bestanden und kann daher am Sonntag beim Grand Prix von Malaysia (9.00 Uhr MESZ, live in ORF eins) sein erstes Rennen in dieser Saison bestreiten. Der McLaren-Pilot nahm im Zuge der Bekanntgabe seines Starts auch Stellung zu den rund um seinen Unfall entstandenen Gerüchten.

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Er habe nie das Bewusstsein verloren, sagte der Spanier, der sich bei Testfahrten am 22. Februar in Barcelona beim Einschlag in eine Mauer eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen hatte. „Es war alles wie bei einer normalen Gehirnerschütterung“, sagte er. „Ich bin in guter Verfassung ins Spital eingeliefert worden, und es gibt da eine Zeit von etwa vier Stunden, an die ich mich nicht erinnern kann. Aber das war wegen der Medikamente, die ich vor dem Hubschrauberflug bekommen habe, ganz normal.“

Rettungshubschrauber

APA/AP/Manu Fernandez

Alonso musste nach dem Unfall für einige Tage ins Spital

„Kann mich genau erinnern“

„Ich bin nicht im Jahr 1995 aufgewacht oder habe plötzlich italienisch gesprochen“, sagte Alonso in Anspielung auf diverse Gerüchte, die es um seinen Gesundheitszustand gegeben hatte. „Ich kann mich an den Unfall genauso erinnern wie an all die Dinge, die in den folgenden Tagen passiert sind.“

Über die Unfallursache konnte der zweifache Weltmeister aber keine genauen Angaben machen, er vermutet ein Problem mit der Lenkung. „Wir finden nichts in den Daten, auf das wir zeigen und sagen können, ‚das war es‘. Aber wir hatten in der Mitte von Kurve drei auf jeden Fall ein Problem mit der Lenkung. Sie hat blockiert, und ich habe mich der Mauer genähert. Im letzten Moment habe ich dann gebremst und vom fünften in den dritten Gang hinuntergeschaltet. Aber es fehlen uns immer noch einige Daten, um genau sagen zu können, was passiert ist.“

„Auch ein Orkan hätte das Auto nicht bewegt“

Alonso legte auch Wert auf die Feststellung, dass der Unfall nicht durch eine starke Windböe verursacht worden sei, wie es in einigen Spekulationen geheißen hatte. „Da war kein Windstoß, auch ein Orkan hätte das Auto nicht bewegt. Aber weil der Unfall in Spanien passiert ist, habe ich an diesem Tag besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Manche der frühen Antworten des Teams bei der ersten Pressekonferenz haben vielleicht für etwas Verwirrung gesorgt. Man kann in den ersten Tagen nichts wirklich Sicheres sagen, aber die Windtheorie hat jedenfalls nicht geholfen.“

Auf die Frage, ob er sich nun unsicher fühle oder es bereits bereue, zu McLaren-Honda gewechselt zu sein, gab sich Alonso bestimmt: „Ich habe keine Angst, das ist eine ganz normale Sache. Ich vertraue dem Team. Ich war bereit, nach Australien zu kommen, aber die Ärzte haben gesagt, dass es zu früh sei. Also haben wir ein Rennen gewartet. Ich bin einer der glücklichsten Menschen auf der Welt. Ich stehe vor einer tollen Herausforderung. Und ich weiß, dass wir im Moment zu weit hinten sind, dafür werden wir auch zu recht kritisiert. Aber es ist ein Langzeitprojekt, für das man viel Zeit braucht.“

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