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Junuzovic ragt aus gutem Kollektiv heraus

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Robert Almer: Gut

Endlich mit Spielpraxis ausgestattet, war Almer gegen Moldawien chronisch unterbeschäftigt. Erst in der 71. Minute konnte sich der Austria-Goalie bei der einzigen Chancen des Gegners auszeichnen. Als Belohnung ist er nun jener ÖFB-Goalie mit der längsten Torsperre in Pflichtspielen.

Florian Klein: Gut

Der Stuttgart-Legionär war sehr offensiv orientiert und agierte eigentlich als zusätzlicher Flügelspieler. Klein hatte dabei einige gute Aktionen, brachte den Ball gefährlich in den Strafraum und war auch bei Distanzschüssen gefährlich. Defensiv musste er sich nicht überarbeiten, war aber stets aufmerksam.

Aleksandar Dragovic: Gut

Dragovic spielte in seltenen Fällen Feuerwehr, wenn die Moldawier doch einmal in seinen Tätigkeitsbereich kamen. Gegen Dragovic war aber wie üblich kein Kraut gewachsen. Abgesehen davon war der Innenverteidiger im Spielaufbau gefordert und tauchte ungewohnt oft tief in der Hälfte des Gegners auf. Eine Schrecksekunde in der zweiten Hälfte überstand der Kiew-Legionär zum Glück ohne gröbere Knieverletzung.

Sebastian Prödl: Befriedigend

Die Hauptbeschäftigung des England-Legionärs bestand hauptsächlich darin, die weiten Abschläge des Gegners unter Kontrolle zu bringen. Diese Aufgabe erledigt Prödl, der den verletzten Martin Hinteregger ersetzte, problemlos. Im Spielaufbau gab sich der Verteidiger zurückhaltend und wählte oft die sichere Variante. Ein Kopfball von ihm ging in der zweiten Hälfte am Tor vorbei.

Christian Fuchs: Gut

Wie Pendant Klein war auch Fuchs auf der linken Seite bei ÖFB-Ballbesitz sehr offensiv ausgerichtet. Der Kapitän brachte ein paar brauchbare Flanken in die Gefahrenzone und sorgte im Verbund mit Arnautovic für gute, schnelle Aktionen. In der Defensivarbeit war Fuchs nicht unbedingt gefordert, erledigte aber die anfallende Arbeit sehr solide und mit hoher Einsatzbereitschaft.

Julian Baumgartlinger: Gut

Der Mainz-Legionär lieferte wie üblich eine schnörkellose Partie ab und verrichtete über weite Strecken seine unauffällige, aber wichtige Arbeit im defensiven Mittelfeld. In vielen Situationen bewies er die nötige Ruhe und sorgte mit seiner Übersicht für Ballkontrolle.

David Alaba: Gut

Bei seinem Comeback im Nationalteam übernahm Alaba wieder die Rolle des Ballverteilers und deckte mit viel Laufarbeit fast das gesamte Spielfeld ab. In seinen Aktionen agierte der Bayern-Spieler, der oftmals schnelle Vorstöße wagte, aber auch glücklos. Vor allem im Abschluss wollte bei Alaba der Ball einfach nicht auf das Tor gehen. Seinen abprallenden Schuss verwertete aber dann Junuzovic.

Martin Harnik: Befriedigend

Da Klein sehr weit vorne spielte, wurde der Raum für Harnik oftmals zu eng. In solchen Situationen unterliefen dem Stuttgarter einige unnötige Fehlpässe. Auch seine Schnelligkeit konnte Harnik nicht wie gewünscht einbringen. Dem Flügelspieler eröffneten sich aber auch Chancen, bei denen er an der Entstehung beteiligt war.

Zlatko Junuzovic: Sehr gut

Umtriebig wie eh und je war Junuzovic ein ständiger Gefahrenherd für die moldawische Abwehr. Der Bremen-Legionär stellte einmal mehr unter Beweis, dass er in diesem Team ein absoluter Schlüsselspieler ist. Junuzovic spielte kreativ, hatte das Auge für seine Mitspieler und machte auch viele Meter in der Rückwärtsbewegung, wenn Alaba einmal weit aufgerückt war. Die Krönung war dann das Siegestor, das verdientermaßen durch Junuzovic fiel.

Marko Arnautovic: Gut

Auf ein Bier werden Arnautovic und das Schiedsrichterteam wohl nicht gehen. Bei so mancher Aktion fühlte er sich zu Recht benachteiligt. Als „Höhepunkt“ wurde dem Stoke-Legionär ein reguläres Tor aberkannt, das die vor der Pause wichtige Führung bedeutet hätte. Es spricht aber für seine Entwicklung, dass er sich deswegen nicht zu sehr hängenließ und im Sinne der Mannschaft arbeitete sowie Aktionen ablieferte. Schon am Dienstag hat er eine weitere Chance, um ein Erfolgserlebnis zu feiern.

Marc Janko: Gut

Die Solospitze hatte einen schweren Stand, da die Moldawier das Zentrum dichtmachten und somit die Gefahrenzone für Janko abriegelten. Der Basel-Legionär löste diesen Umstand aber sehr geschickt und trat mehr als Vorbereiter denn als Vollstrecker in Erscheinung. Janko lieferte für einige gefährliche Szenen die Vorlage und war auch sehr laufbereit, um Räume für seine Mitspieler zu öffnen.

Jakob Jantscher: zu kurz eingesetzt

Rubin Okotie: zu kurz eingesetzt

Stefan Ilsanker: zu kurz eingesetzt

Christian Wagner, ORF.at

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