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Bisher beste Saison des Burgenländers

Golfprofi Bernd Wiesberger hat 2015 seine bisher beste Saison gespielt. Die von Rory McIlroy mit rund 4,8 Millionen Euro vor Danny Willett (ENG/4. in Dubai) angeführte Tour-Preisgeldrangliste beendete Wiesberger mit mehr als zwei Millionen Euro an der neunten Stelle.

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Dem 30-jährigen Oberwarter gelangen heuer zahlreiche Spitzenergebnisse und Anfang Juli gewann er die Open de France. Seinen Sieg auf dem Le Golf National von Paris erreichte Wiesberger just auf dem Schauplatz des Ryder Cups 2018 - eine Empfehlung für eine Nominierung in drei Jahren. „Dass ich jetzt mit dem Pokal dastehe, fühlt sich ziemlich gut an“, hatte der 30-Jährige damals gesagt.

Bernd Wiesberger küsst den Pokal

GEPA/Panoramic/Anthony Bibard

Der Sieg in Paris war der bisher größte für Wiesberger

Seine bisherigen European-Tour-Siege hatte Wiesberger 2012 bei der Ballantine’s Championship in Incheon in Südkorea sowie bei den Lyoness Open in Atzenbrugg gefeiert. 2013 war der Titel beim Indonesian Masters in Jakarta, einem Event der Asien-Tour, gefolgt.

Bester Debütant beim Masters in Augusta

Im April zeigte Wiesberger beim Masters-Turnier in Augusta auf. Wiesberger beendete seine erste Masters-Teilnahme mit einer 71er-Runde und nach 286 Schlägen mit gesamt zwei unter Par. Der damals noch 29-Jährige, der als erster Österreicher nach Augusta in die USA eingeladen worden war, stürmte mit einem Eagle auf der Schlussrunde noch zu Platz 22 und wurde damit bester Debütant auf einem der schwierigsten Golfplätze der Welt.

Nicht ganz nach Wunsch verlief der Saisonabschluss für den Burgenländer, als er bei der Nedbank Golf Challenge in Sun City (Südafrika) als Fünfter in den Finaltag gegangen war und ausgezeichnet dort eine der schwächsten Runden des Jahres spielte. Er fiel nach einer 81er-Runde mit je einem Triple- und Doppelbogey, fünf Bogeys und nur einem Birdie in dem 30er-Feld an die 25. Stelle (290/2 über Par) zurück.

„Viele positive Erinnerungen“

„Viele positive Erinnerungen und einige Dinge, an denen ich zu arbeiten habe“, lautete das Resümee der Nummer 31 der Welt. Mit seinem Abschluss war Wiesberger nicht ganz zufrieden: „Ich hätte die Saison gerne mit einer besseren Runde beendet, der Chip-in am letzten Loch war jedoch ein versöhnliches Ende.“ Die neue Saison beginnt für den Burgenländer bereits am 3. Dezember mit der Nedbank Challenge in Südafrika.

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