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„Starke und beeindruckende Leistung“

Lara Vadlau und Jolanta Ogar haben am 17. Oktober ihre dritte WM-Medaille in Folge geholt und damit zum zweiten Mal Gold. Dem österreichischen 470er-Duo gelang bei der WM vor Haifa im Medal Race die erfolgreiche Titelverteidigung.

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Das Duo kam als Österreichs Hoffnung für die Sommerspiele 2016 im Medal Race an die vierte Stelle - das reichte locker für Gold vor den Olympiazweiten von 2012, den Britinnen Hannah Mills/Saskia Clark. Bronze holten die Europameisterinnen von 2013: Camillie Lecointre/Helene Defrance (FRA).

„Wir haben alles rausgeholt“

Nach Silber 2013 vor La Rochelle und Gold 2014 vor Santander präsentierten sich Vadlau/Ogar damit beim Saisonhöhepunkt erneut in seglerischer Topverfassung und können den Olympischen Spielen kommendes Jahr in Rio optimistisch entgegensehen. „Die Form war am Punkt, wir sind schnell und taktisch sauber gesegelt, haben uns auch von den sehr schwierigen Verhältnissen nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte die 21-jährige Steuerfrau Vadlau.

Jolanta Ogar und Lara Vadlau

APA/EPA/David Aguilar

Für Ogar und Vadlau verlief vor Haifa alles nach Plan

„Wir haben alles rausgeholt und sind dafür belohnt worden, damit bleibt unser Weg erfolgreich und das freut uns natürlich extrem, aber er ist noch nicht zu Ende. Wir müssen und werden hart weiterarbeiten, unser großes Ziel bleibt eine Medaille bei den Rio-Spielen im kommenden August.“

Intensive Arbeit trägt Früchte

Georg Fundak, Sportdirektor des Österreichischen Skiverbands (OeSV), hatte angesichts der souveränen Vorstellung nur lobende Worte übrig: „Es war eine sehr starke und beeindruckende Leistung, die zum exakt richtigen Zeitpunkt abgerufen wurde. Das freut uns absolut und zeigt, dass die intensive Arbeit der letzten Monate Früchte getragen hat. Der Grundstein für diesen Erfolg war sicherlich die ausgezeichnete Bootsgeschwindigkeit, die sich die Mädchen beim letzten Rio-Training im September erarbeitet haben.“

Vadlau/Ogar sind derzeit nicht zu bremsen. Der WM-Titel kam nur knapp sieben Monate, nachdem sich Vadlau einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte, den sie mit Therapien behandelt hat. Die notwendige Operation soll erst nach den Sommerspielen folgen.

Aber zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren gelang es der Kärntnerin, nach einer Knieverletzung sofort wieder in die Weltspitze zurückzukehren. Zuvor hatte sie sich im Juli 2013 den Meniskus im linken Knie gerissen, im Februar 2014 musste sie abermals das linke Knie operieren lassen (Kreuzband- und Meniskusriss).

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