Nach der spektakulären Premiere bei der Hahnenkamm-Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel gibt es nun auch das Slalom-Nightrace auf der Schladminger Planai als 360-Grad-Video.
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Im Gegensatz zur klassischen Kamerafahrt bietet die neue Variante einen Rundumblick in alle Richtungen - wie man das bereits von Fotopanoramas kennt, aber eben nicht statisch, sondern mit Bewegtbild: Was würde der Fahrer sehen, wenn er nicht nach vorne, sondern auf die Seite blicken würde? Wie fühlt sich ein Rennen an, wenn man während der Fahrt nach hinten schauen könnte?
Das 360-Grad-Video vom ersten Schladming-Lauf
Das 360-Grad-Video vom zweiten Schladming-Lauf
Das 360-Grad-Video von Kitzbühel
Die hier eingebundenen Videos lassen sich am besten auf einem klassischen Desktop-PC in kompatiblen Browsern oder mit der YouTube-App auf einem Smartphone oder Tablet anschauen. Wenn Sie diese Seite auf einem Mobilgerät lesen, öffnen Sie bitte diesen Link in der YouTube-App. Hinweis: Da es sich um eine noch junge Technologie handelt, können möglicherweise ältere Betriebssysteme und Browser sowie Mobilgeräte ohne die YouTube-App das Video nicht korrekt darstellen.
So steuert man das Video
Am PC steuern Maus oder Tastatur den Rundumblick. Noch besser funktioniert das Rundumvideo am Smartphone - denn dann messen die eingebauten Sensoren die Position des Geräts, und durch Drehen und Wenden lässt sich die Blickrichtung bestimmen.
Gefilmt wird der Rundumblick mit modifizierten Actionkameras, die auf dem Helm des Fahrers montiert sind und in mehrere Richtungen filmen. Diese Einzelfilme werden anschließend zu einem vollen Panorama zusammengesetzt. Besitzer von Virtual-Reality-Brillen, die die Google-Cardboard-App installiert haben, können in der Android-Version der YouTube-App aus die Kamerafahrt auch mit ihren Geräten ansehen.
Techniktrend 2016
360-Grad-Videos und Virtual-Reality-Anwendungen sind 2016 massiv im Kommen: Die ganz großen Player im Technologie- und Medienbereich arbeiten an Produkten und Angeboten in dem Bereich. Samsung verkauft seine Gear VR bereits, demnächst folgen Sony mit der PlayStation VR und die Brille des Pioniers Oculus, der inzwischen zu Facebook gehört - mehr dazu in news.ORF.at. Erstmals wird damit die mindestens drei Jahrzehnte alte Idee der computergenerierten virtuellen Welten, in die User via Spezialbrille eintauchen können, für einen tatsächlichen Massenmarkt umgesetzt.