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„Einer von uns“

Der Triumph von Leicester City in der englischen Premier League hat auch in Italien für Schlagzeilen gesorgt. Im Mittelpunkt stand dabei Meistermacher Claudio Ranieri. „König Claudio“ schrieb etwa die Gazzetta dello Sport über den Erfolgstrainer.

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Für Ministerpräsident Matteo Renzi war es „der größte Erfolg in der Geschichte des englischen Fußballs. Und er wurde von einem Italiener angeführt.“ Laut Gazzetta, die Ranieri in Anspielung an „The Special One“ Jose Mourinho „The Normal One“ nannte, ist er „einer von uns und einer der besten von uns“.

In den Chor der Bewunderer stimmten auch seine heimischen Trainerkollegen ein. „Es ist ein Meisterstück“, sagte Inter-Coach Roberto Mancini, der 2012 mit Manchester City den Titel in England geholt hatte. „Ein unglaublicher und vielleicht nicht zu wiederholender Triumph - erobert gegen richtige Schlachtschiffe.“ Und Massimilliano Allegri, Trainer beim italienischen Meister Juventus Turin, fügte hinzu: „Das zeigt, wie viel die italienische Trainerschule wert ist.“

Höhepunkt einer wechselhaften Karriere

Für den 64-jährigen Ranieri ist der Erfolg mit Leicester ganz klar der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Er hatte zuvor noch keinen großen Titel geholt und war bei keinem Club mehr als ein paar Jahre tätig gewesen. Bei Leicester ist Ranieri, der von 2000 bis 2004 schon mit Chelsea Erfahrung in der Premier League gesammelt hatte, erst seit vergangenem Sommer tätig. Davor hatte er einen wenig glücklichen Auftritt als griechischer Teamchef: Nach vier Länderspielen und der 0:1-Heimniederlage gegen die Färöer wurde er entlassen.

„Ich habe immer geglaubt, dass ich früher oder später einen Meistertitel holen würde“, sagte der Italiener nun. „Ich bin der gleiche Mensch, der in Griechenland entlassen wurde. Das Einzige, was ich allen sagen möchte, ist, an etwas zu glauben und es zu versuchen. Nicht nur im Fußball, sondern in allen Bereichen des Lebens.“

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