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Schalke-Coach spart nicht mit Lob

Bei Schalke 04 hat Alessandro Schöpf bereits den Sprung zum Stammspieler geschafft, nun brennt der Tiroler auch auf einen Platz in der Startelf des ÖFB-Nationalteams. Die nächsten Chancen dazu bieten sich Österreichs einzigem EM-Torschützen in den anstehenden WM-Qualifikationspartien am Donnerstag (20.45 Uhr) gegen Wales und am Sonntag in Serbien (20.45 Uhr, jeweils live in ORF eins).

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„Ich gebe im Training Gas und würde mich natürlich freuen, wenn ich gegen Wales spielen darf“, sagte der 22-Jährige. „Für die Aufstellung ist aber allein der Teamchef zuständig. Er wird sicher die richtige Entscheidung treffen“, betonte Schöpf. Dass er trotz zumeist ansprechender Leistungen nur eines seiner acht Länderspiele - beim 2:1 am 31. Mai in einem Testspiel gegen Malta - von Beginn an absolvierte, ist für Schöpf kein Problem. „Ich bin immer geduldig. Ich warte auf meine Chance, irgendwann wird sie kommen.“

Alessandro Schöpf jubelt nach seinem EM-Treffer

APA/Robert Jäger

Bei der EM kam Schöpf gegen Island nach der Pause und traf ins Schwarze

Bei Schalke nützte er zuletzt seine Chance - sowohl beim 3:1 gegen Salzburg in der Europa League als auch beim 4:0 in der Liga gegen Mönchengladbach lieferte der Offensivspieler starke Leistungen ab. In beiden Partien spielte der frühere Nürnberg-Profi durch - davor war er bei Schalke seit Jahresbeginn nur in einem Bewerbsmatch über die volle Distanz im Einsatz gewesen. „Die letzten zwei Spiele waren ganz ordentlich von mir“, meinte Schöpf, der dafür auch ein Extralob seines Trainers kassierte. „Er versucht tagtäglich, seine Spielidee weiterzugeben“, so Schalke-Coach Markus Weinzierl.

„Am liebsten in der Mitte“

Bei den „Königsblauen“ kommt der Tiroler auf dem rechten Flügel zum Einsatz, im Nationalteam ist für ihn eine andere Rolle reserviert. „Der Trainer sieht mich eher im Zentrum“, erzählte Schöpf und ergänzte. „Ich spiele auch am liebsten in der Mitte, bin aber flexibel.“ Dabei sei ihm die ihm zugedachte Position eigentlich gar nicht so wichtig. „Wo ich spiele, ist eigentlich egal“, betonte Schöpf schon während der EM in Frankreich. „Ich will einfach der Mannschaft helfen.“

In der Zentrale ist die ÖFB-Auswahl mit David Alaba, Zlatko Junuzovic und Julian Baumgartlinger hochkarätig besetzt - ein Indiz für die Stärke der Mannschaft. „Wir wissen, dass wir viel Qualität haben. Die müssen wir auch auf den Platz bringen“, forderte Schöpf, der schon in Frankreich nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Junuzovic als heißer Kandidat für die Spielmacherrolle galt. Die Mannschaft müsse gegen Wales und Serbien als Einheit auftreten. „Auf dem Platz müssen wir elf Freunde sein, außerhalb des Platzes kann jeder sein Ding machen.“

Zwei Treffer in acht Länderspielen

In das ÖFB-Team fügte sich Schöpf jedenfalls in kurzer Zeit ein. Dem langjährigen U21-Nationalspieler (19 Spiele, acht Tore) gelang als einzigem Akteur erst im EM-Jahr der Sprung ins A-Team. Koller holte ihn erstmals im März für die Tests gegen Albanien (2:1) und die Türkei (1:2). „Er ist ein technisch guter Spieler, der sich gut bewegt und der gut in diese Mannschaft passt“, meinte der Schweizer nach dessen starker Vorstellung gegen Malta, bei dem er zum bisher einzigen Mal von Beginn an auflaufen durfte und dabei gleich sein Debüttor erzielte.

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