Pflichtaufgabe vor Duell mit Österreich
Serbiens Nationalelf steht nach dem mageren 2:2 zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Irland schon unter Zugzwang. Vor dem nächsten Heimspiel gegen Österreich am Sonntag (20.45 Uhr live in ORF eins) wartet auf die Serben noch der vermeintliche Pflichtsieg in der Republik Moldau. Alles andere als drei Zähler in Chisinau wäre für die Gäste noch enttäuschender als das Remis gegen die Iren.
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„Wenn eine Mannschaft der Außenseiter in dieser Gruppe ist, dann Moldau“, betonte der serbische Teamchef Slavoljub Muslin im Trainingszentrum in Stara Pazova nahe Belgrad. Moldau unterlag zum Auftakt in Wales mit 0:4. In der zurückliegenden EM-Qualifikation - auch damals war das ÖFB-Team ein Gegner - holte die Nummer 161 im FIFA-Ranking in zehn Spielen nur zwei Unentschieden.
Nur mit zwei Siegen zufrieden
Gegen schwächere Mannschaften ließen Serbiens „Adler“ in vergangenen Qualifikationskampagnen jedoch schon des Öfteren Zähler liegen. Muslin verlangte von seiner Elf deshalb volle Konzentration: „Jedes Spiel ist wichtig, und Druck ist Teil unserer Arbeit.“ Der 63-Jährige gab darüber hinaus an, nur mit zwei Siegen in den kommenden Spielen „zufrieden zu sein“.
Seit der WM-Teilnahme 2010 gelang Serbien der Sprung zu einer Endrunde nicht mehr. Gegen die Donnerstag in Dublin gegen Kasachstan spielenden Iren starteten die Hausherren trotz zahlreicher Topchancen nun ebenfalls nur mit einem Remis. Während die Flügelstürmer Dusan Tadic und Filip Kostic dabei überzeugten, war Mittelstürmer Aleksandar Mitrovic alles andere als effektiv.
Abräumer fehlt
In der anstehenden Doppelrunde müssen die Serben noch auf ihren Abräumer Nemanja Matic verzichten. Der Mittelfeldmann von Chelsea sitzt noch zwei Spiele seiner Sperre ab. Neu im Nationalteam schien Nemanja Radoja vom spanischen Erstligisten Celta Vigo auf, der für den am Knöchel verletzten Nemanja Maksimovic (FK Astana) einberufen wurde. Verteidiger Aleksandar Ignjovski vom SC Freiburg sagte aufgrund eines Infekts ab.
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