Schwierige Bedingungen auf Großschanze
Normalschanzen-Weltmeister Stefan Kraft hat sich durch die schwierigen Bedingungen in der Qualifikation für den WM-Großschanzenbewerb am Mittwoch in Lahti nicht beirren lassen. Als Top-Ten-Springer des Weltcups wie Michael Hayböck und Manuel Fettner fix dabei war der Salzburger mit der Qualität seines Sprungs trotz geringerer Weite zufrieden. WM-Debütant Markus Schiffner holte als 22. (115,5 m) einen der 40 freien Plätze.
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Der nasse Neuschnee setzte sich in der Anlaufspur fest, bremste und verhinderte mit Fortdauer der Ausscheidung weite Flüge. Kraft kam auf 118,5 Meter und war zufrieden. „Wenn es hier auf etwas angekommen ist, ist mir der Sprung immer sehr gut gelungen. Ich bin positiv gestimmt“, sagte der Normalschanzen-Champion.

APA/Roland Schlager
Fettner, Weltmeister Kraft und Debütant Schiffner (von links) trommelten im Vorfeld des Großschanzen-Bewerbes für die Heim-WM 2019 in Seefeld
Sein Zimmerkollege Hayböck hat den Rhythmus hingegen noch nicht optimal gefunden. „Es bremst in der Spur“, sagte der Oberösterreicher. Diese Übungseinheit sei für ihn ohne Nutzen gewesen. „Wenn ich in die Sauna gegangen wäre, hätte es mir mehr gebracht“, sagte Hayböck und hoffte auf neues Glück am Donnerstag. „Die Ausgangslage könnte besser sein.“
Wenig Aussagekraft
Manuel Fettner kam auf 121,5 Meter und damit dem Besten der fix Qualifizierten, dem Slowenen Peter Prevc (127,5 m), am nächsten. „Die Sprünge passen, ich freue mich auf den Bewerb“, sagte der 31-Jährige. Schiffner möchte es in der Konkurrenz besser machen als in der Qualifikation. „Da war ein Fehler dabei, den ich nicht mehr machen darf“, sagte der Oberösterreicher vor seinem Debüt.
Die Deutschen Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler, Medaillengewinner auf der Normalschanze, hatten auf die ersten zwei Trainingstage verzichtet. Sie landeten bei ihrer Generalprobe bei 114 bzw. 105,5 m. Weltcup-Spitzenreiter Kamil Stoch landete in dem wenig aussagekräftigen Durchgang bei 113,5 m. Sieger der Quali war überraschend der Finne Antti Aalto mit 128,5 m. Seine auch bei besseren Bedingungen gesprungenen Landsleute Jarkko Määttä und Ville Larinto landeten unter den ersten sieben.
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