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Führung der Hausherren hält nicht lange

Der SKN St. Pölten muss bis zur letzten Runde um den Klassenerhalt in der tipico-Bundesliga bangen, der WAC ist hingegen vorzeitig gerettet. Die Niederösterreicher kamen am Donnerstag in der vorletzten Runde daheim gegen den WAC zu einem 1:1 (1:1), warteten aber vergeblich auf Altacher Schützenhilfe.

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Den Wolfsbergern reichte dagegen der Punkt, um sich für die nächste Saison den Platz in der Liga zu sichern. Michael Ambichl brachte St. Pölten in Führung (18.), Christian Klem traf zum rettenden Ausgleich für die Kärntner (33.). St. Pölten geht nun mit zwei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Ried in die abschließende Partie am Sonntag in Wien gegen Rapid. Ried hat gegen Mattersburg dagegen Heimvorteil.

Grasegger

GEPA/Walter Luger

Für St. Pölten fühlte sich das Remis fast wie eine Niederlage an

Gäste nützen erste Chance

Eine Viertelstunde war in der für beide Mannschaften so wichtigen Partie Abtasten angesagt. Dann übernahmen die Hausherren in der NV Arena die Initiative. Ein Ambichl-Querpass nach einem Freistoß fand noch keinen Abnehmer (16.), die zweite Aktion passte aber perfekt. Lansana Doumbouya legte den Ball per Brust auf Ambichl ab, der von der Strafraumgrenze zum 1:0 traf.

Mit der ersten Chance gelang den Wolfsbergern aber der Ausgleich. Klem hatte bei einer Ouedraogo-Hereingabe zu viel Platz und zog zum 1:1 ab. Der WAC bekam dadurch offensichtlich Auftrieb, ohne aber wirklich gefährlich zu werden.

Pech bei Kopfball an die Stange

Nach dem Seitenwechsel hatten zunächst wieder die Niederösterreicher mehr vom Spiel und in der 52. Minute auch die große Chance auf die neuerliche Führung. Ein Kopfball von Doumbouya landete aber nur an der Stange. Danach hatten aber die Defensivabteilungen meist alles im Griff. Sehr zur Freude der Gäste, während der Aufsteiger aus St. Pölten in der Schlussrunde noch um den Klassenerhalt kämpfen muss.

Stimmen zum Spiel:

Jochen Fallmann (Trainer St. Pölten): „Wir sind enttäuscht, weil mehr für uns drin war. Das Glück war wieder einmal nicht auf unserer Seite, zumal zwei klare Elfer für uns nicht gegeben wurden. Jetzt wollen wir den nötigen Punkt in Wien holen. Ich gehe davon aus, dass Gerald Baumgartner (Mattersburg-Trainer, Anm.) so ein Sportsmann ist, dass er gegen Ried seine beste Mannschaft aufbietet und die Mattersburger vollen Einsatz zeigen werden.“

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, das nicht schön anzuschauen war. Aber das war bei dieser Ausgangsposition logisch. Wir haben schlecht begonnen, aber die Mannschaft hat sich gut herausgezogen und am Ende den Punkt über die Zeit gebracht. Wir können mit dem Punkt natürlich besser leben als St. Pölten.“

Tipico-Bundesliga, 35. Runde

Donnerstag:

St. Pölten - WAC 1:1 (1:1)

NV Arena, 5.200 Zuschauer, SR Ouschan

Torfolge:

1:0 Ambichl (18.)
1:1 Klem (33.)

St. Pölten: Riegler - Stec, Huber, Grasegger, Pirvulescu (84./Vucenovic) - Hartl, Ambichl, Petrovic, Drazan (70./Mehremic) - Doumbouya, Thürauer (79./Brandl)

WAC: Kofler - Zündel, Sollbauer, Hüttenbrenner, Palla (79./Standfest) - G. Nutz, Offenbacher (66. M./Leitgeb), Tschernegg, Klem - Orgill (87./Prosenik), Ouedraogo

Gelbe Karten: Stec bzw. keine

Die Besten: Ambichl bzw. Sollbauer

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