Themenüberblick

Bundeligist wird Favoritenrolle gerecht

Bundesligist Mattersburg ist der Favoritenrolle im ersten ÖFB-Cup-Viertelfinale gerecht geworden. Die Burgenländer nahmen am Dienstag die Hürde Hartberg im heimischen Pappelstadion letztlich klar mit 4:1 (2:0). Mattersburgs Topscorer Smail Prevljak traf mit der ersten Chance des Spiels (13.), Markus Pink legte kurz vor der Pause nach (44.).

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

In der zweiten Hälfte fixierte ein später Doppelpack von Masaya Okugawa (73., 75.) den dritten Halbfinal-Einzug von Mattersburg-Trainer Gerald Baumgartner (je einen mit Pasching und St. Pölten) bzw. den vierten für die Burgenländer. Der Ehrentreffer für den Erste-Liga-Club gelang Stefan Meusburger nach einem Eckball per Kopf (90.).

Bei eisigen Temperaturen um minus zehn Grad Celsius übernahm die Baumgartner-Truppe vor praktisch leeren Rängen von Beginn an das Kommando. Der erste Abschluss des Bundesligisten war gleich von Erfolg gekrönt. Nach einer Flanke von Michael Novak sprang der Ball von Hartberg-Kapitän Siegfried Rasswalder vor Prevljak, der mit einem Schuss aus der Drehung ins Eck traf.

Jubel bei Mattersburg

GEPA/Mario Kneisl

Gleich viermal hatten die Matterburger Grund zum Jubeln

Match entspricht den Temperaturen

In weiterer Folge boten beide Mannschaften wenig Erwärmendes. Prevljak verpasste nach 26 Minuten eine noch frühere Vorentscheidung. Der Bosnier traf nach Chip von Okugawa den Ball in aussichtsreicher Position nicht voll. Nach den ersten ernstzunehmenden Offensivbemühungen der Gäste - beide Versuche von Manfred Fischer nach einem Freistoß wurden geblockt (41.) - konterten die Burgenländer den Fünften der zweithöchsten Spielklasse eiskalt aus. Pink kam alleine vor dem Tor aus rund sieben Metern zum Abschluss und verwertete mit einem scharfen Schuss sicher.

Pink erhöht auf 2:0 (44.)

Markus Pink schießt nach einem kleinen Ausrutscher souverän zum 2:0 für die Mattersburger ein.

In der zweiten Hälfte änderte sich am Geschehen wenig. Mattersburg verwaltete die Führung souverän, getroffen hat man jedoch erst spät. Nachdem sich die Hartberger zwar redlich, aber erfolglos bemühten, nutzte der überragende Japaner Okugawa die lückenhafte Abwehr innerhalb von wenigen Augenblicken doppelt aus.

Stimmen zum Spiel

Gerald Baumgartner (Trainer Mattersburg): „Wir nehmen es wie es kommt. Schauen wir, welche Auslosung kommt. Es sind wahrscheinlich nur noch starke Gegner möglich. Wenn wir ins Finale wollen, müssen wir richtig gut sein. Sie haben es heute sehr gut gemacht. Auf diesem Boden ist es schwierig, aber wir wollten unbedingt weiter und das hat man gesehen. Bei Minusgraden und diesen Platzverhältnissen ist es für jeden schwer. Jetzt müssen wir uns regenerieren, am Samstag wartet mit der Admira ein schwerer Gegner.“

Christian Ilzer (Trainer Hartberg): „Gratulation an Mattersburg. Es war ein äußert souveräner Auftritt des Bundesligisten. Der größte Unterschied war, dass wir unsere Defensivduelle nicht gewinnen konnten und wir offensiv nicht gefährlich wurden. Das 0:2 war ein Momentum im Spiel, das uns den Rest gegeben hat. Es ist eine schmerzhafte Niederlage. Wir haben vorher schon unsere Chance gesehen, aber es war ein verdienter Sieg.“

Uniqa-ÖFB-Cup

Viertelfinale, Dienstag

Mattersburg - Hartberg 4:1 (2:0)

Mattersburg, Pappelstadion, SR Jäger

Torfolge:
1:0 Prevljak (13.)
2:0 Pink (44.)
3:0 Okugawa (73.)
4:0 Okugawa (75.)
4:1 Meusburger (90.)

Mattersburg: Kuster - Höller, Malic, Mahrer, Novak - Jano, Ertlthaler - Okugawa, Perlak (69./Sittsam), Pink (75./Renner) - Prevljak (75./Bürger)

Hartberg: Swete - Gölles, Meusburger, Gollner, Rasswalder - Fischer, Sprangler, Mislov (79./Siegl), Kröpfl (60./Ozbolt) - Tadic (79./Holzer), Sanogo

Gelbe Karten: Malic bzw. Sanogo

Die Besten: Novak, Okugawa, Prevljak bzw. Mislov, Sanogo

Links: