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Bandscheiben machen wieder Probleme

Österreichs Doppel-Star Oliver Marach hat seine Wimbledon-Vorbereitung wegen einer Verletzung unterbrechen müssen und weilte am Samstag bei seinem Vertrauensarzt in Prien am Chiemsee. Wie der Steirer der APA mitteilte, bekam er am Samstag Spritzen verabreicht, um für den Rasenklassiker fit zu werden. Die Bandscheiben machen ihm wieder zu schaffen.

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Einem Bericht der „Kronen Zeitung“ zufolge hatte Marach im Training am Mittwoch bei einem Return ein starker Schmerz im Rücken ereilt. An ein Training war danach nicht zu denken. Der 37-Jährige hoffte zunächst, dass es nicht so ernst wie etwa ein Hexenschuss ist und sein Auftaktmatch mit dem Kroaten Mate Pavic möglichst erst zur Wochenmitte angesetzt wird.

„Nicht so schlimm wie in Wien“

Beim Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle hatte Marach im Oktober 2017 sein Halbfinale wegen einer eingerissenen Bandscheibe nicht gespielt. „Es ist immer das Gleiche, aber nicht so schlimm wie in Wien“, sagte der Doppel-Weltranglistenzweite. Damals hatten er und Pavic knapp drei Wochen nach der Wien-Aufgabe einen Auftritt beim Londoner ATP-World-Tour-Finale mit einem Sieg gegen die US-Brüder Bob und Mike Bryan.

Marach/Pavic sind in Wimbledon topgesetzt, die Australian-Open-Sieger und French-Open-Finalisten sowie ATP-Race-Leader wurden gegen den Argentinier Federico Delbonis und den Mexikaner Miguel Angel Reyes-Verela gelost.

ÖTV-Erstrundenduell im Doppel

Jürgen Melzer wiederum hatte nach seinem Quali-Out im Einzel nach Vergabe eines Matchballs bei der Doppel-Auslosung kein Glück. Der mit dem Kanadier Daniel Nestor per Wildcard im Hauptbewerb stehende Titelträger von 2010 trifft in der ersten Runde auf den Wiener Alexander Peya und den Kroaten Nikola Mektic, das als Nummer acht gesetzte und heuer viertbeste Duo. Peya/Mektic führen die untere Rasterhälfte an, Marach/Pavic die obere.

Mit Philipp Oswald gibt es einen dritten Österreicher in der unteren Hälfte, der Vorarlberger spielt mit seinem weißrussischen Stammpartner Max Mirnyi gegen die chilenisch-argentinische Paarung Julio Peralta/Horacio Zeballos.

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