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Becken - und Synchronbewerbe zum Auftakt

Ein 35-köpfiges Aufgebot von Österreichs Schwimmverband (OSV) bemüht sich ab Freitag im Rahmen der Multisport-EM in Schottland um Topränge. Während es für Open-Water-Schwimmer David Brandl sowie die Wasserspringer Nikolaj Schaller und Selina Staudenherz erst in der nächsten Woche losgeht, greifen ein Dutzend Synchronschwimmerinnen und 20 Beckenschwimmer in der EM-Anfangsphase ins Geschehen ein.

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Ein sehr junges Team vertritt Rot-Weiß-Rot im Tollcross International Swimming Centre im Osten Glasgows. Die Zeiten der Teams mit 30-Jährigen wie Max Podoprigora und Markus Rogan sind längst vorbei, auch Birgit Koschischek hat in diesem Alter im Dezember bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen ihren internationalen Abschied gegeben. Ältester im OSV-Team ist nun der 24-jährige Johannes Dietrich, am aussichtsreichsten ist sicher Felix Auböck, der vor einem Jahr bei der WM in Budapest mit den Rängen fünf und sechs über 400 und 800 m Kraul aufzeigte.

ÖSV-Team in Glasgow

APA/EPA/Gepa pictures/Philipp Brem

Österreich ist in Glasgow durch ein junges Team vertreten

Staber nimmt sich viel vor

Einiges vorgenommen hat sich Patrick Staber. „Ein Semifinale über 200 m Delfin und ein Finale über 400 m Lagen“, brachte der WM-16. über die lange Lagenstrecke seine Vorhaben auf den Punkt. Auf der langen Lagen-Distanz hat Staber im April den nationalen Rekord von Dinko Jukic verbessert, nun soll es noch besser gehen. „Ich hoffe, im Bereich der Top Fünf mitschwimmen zu können“, konkretisierte der Schützling von Südstadt-Coach Balasz Fehervari ambitioniert.

Dietrich ist einer aus Österreichs Brustlagen-Trio mit Ambitionen auf ein Semifinale. Die größte Chance darauf sollte es auf dem 200er geben, wobei laut Reglement maximal zwei aus dem von Christopher Rothbauer und Valentin Bayer ergänzten Trio aufsteigen dürften. Rothbauer und Bayer haben nicht an den Staatsmeisterschaften vergangene Woche in Kapfenberg teilgenommen, sich dafür in die Erholungsphase begeben. Dietrich hingegen holte sein sechstes Titeldouble in Folge.

Gemeinsam hatten sich die drei bis vor drei Wochen in einem Höhencamp in Font Romeu in den Pyrenäen vorbereitet. „Damit haben wir gute Erfahrung“, erklärte Rothbauer der APA. „Vier Wochen danach sollte die Form kommen.“ Der Südstadt-Athlet spitzt auch auf ein Weiterkommen über 100 m Brust. Dietrich war 2016 in London ins EM-Semifinale geschwommen, strebt ein Dacapo ein. Allerdings ist die internationale Besetzung allgemein diesmal stärker.

„EM ist extrem stark besetzt“

Bernhard Reitshammer geht mit fünf Einzel-Staatsmeistertiteln gestärkt in die Konkurrenz und hat für vier Strecken genannt. Reitshammer hat in Kopenhagen mit Rang sechs über 100 m Lagen aufgezeigt, diesmal versucht er sich unter anderem über die drei Rückendistanzen. „Die EM ist extrem stark besetzt“, wusste der ASV-Linz-Athlet. „Ich hoffe auf ein Semifinale.“

Während es für Reitshammer sein Langbahn-EM-Debüt ist, hat Caroline Pilhatsch trotz ihrer Jugend schon ein wenig mehr Routine. Die Junioren-Europameisterin 2015 ließ sich über 50 und 100 m Rücken einschreiben. „Ein Semifinale, vielleicht auch ein Finale erreichen“, nannte die Steirerin neben persönlichen Bestzeiten als ihr Ziel. Cornelia Pammer steckt ihre Ziele trotz vier Staatsmeistertiteln nicht ganz so hoch. „Eine Top-20/25-Platzierung wäre mega.“ Sie tritt nur über 200 m Kraul an.

Hufnagl legt Fokus auf Staffeln

Schon länger dabei ist Claudia Hufnagl. Die Athletin von USC Graz strebt über 200 m Delfin das Semifinale an. Lena Kreundl wiederum hat sogar schon Olympiaerfahrung, ihr Fokus liegt diesmal speziell auf den Staffeln. Gleich sechs Staffeln wurden vom OSV genannt - je zwei bei Damen, Herren und im Mixed. Drei Einzel- und fünf Staffel-Titel wurden es für die Oberösterreicherin bei den Staatsmeisterschaften.

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