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„Finanzielle Situation wird immer besser“

Beamte des Finanzamtes der Stadt Linz haben am Sonntag die Eintrittsgelder des LASK aus dem Heimspiel gegen Red Bull Salzburg (1:1) gepfändet. Clubchef Peter-Michael Reichel bestätigte am Dienstag entsprechende Berichte, führte das behördliche Vorgehen aber nicht auf hohe Steuerschulden, sondern auf Kommunikationsprobleme zurück.

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Praesident Peter Michael Reichel

GEPA/Christian Walgram

LASK-Präsident Reichel spielt die delikate Angelegenheit herunter.

„Es hat eine gewisse Schlamperei gegeben, Mails sind nicht beantwortet worden“, erklärte Reichel. Mit Liquiditätsengpässen beim LASK hätte die Aktion vom Sonntag nichts zu tun. „Unsere finanzielle Situation wird immer besser. Wir schreiben schon das fünfte Jahr in Folge schwarze Zahlen“, behauptete Reichel. Demnach sei auch die Lizenzerteilung für die kommende Saison kein Problem.

„Alles wird sich in Luft auflösen“

Der Vereinspräsident hat für Mittwoch einen Termin am Finanzamt vereinbart, wo die angeblichen Missverständnisse ausgeräumt werden sollen. „Alles wird sich in Luft auflösen“, beteuerte Reichel, nach dessen Angaben die Steuerschuld des LASK derzeit 116.000 Euro beträgt. „Das sind so wenig Verbindlichkeiten wie nie in den letzten Jahren.“

Laut Reichel kassierte die Finanz beim Salzburg-Match rund 20.000 Euro, die der LASK zuvor aus dem Ticketverkauf eingenommen hatte. Im Stadion saßen laut offiziellen Angaben 6.300 Zuschauer.

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