So viel Geld wie nie zuvor
Die Champions League bleibt für die UEFA und die teilnehmenden Clubs ein florierendes Geschäft. Österreichs Teams können daran einmal mehr nicht teilhaben. Nach dem blamablen Aus von Meister Red Bull Salzburg in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den luxemburgischen Titelträger Düdelingen bleibt auch in der Saison 2012/13 nur die Zuschauerrolle.
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Für die neue Spielzeit hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Prämien nochmals erhöht. 910,3 Millionen Euro werden in der Champions League ausgeschüttet, gut 150 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Als fixe Startprämie können alle 32 Vereine 8,6 Millionen Euro verbuchen - 1,4 Millionen mehr als in der Saison 2011/12. In der Summe winken dem Nachfolger des FC Chelsea als Champions-League-Sieger im besten Fall mehr als 60 Millionen Euro.
Eine Million Euro pro Sieg
Pro Sieg in der Gruppenphase gibt es eine Million Euro, für jedes Unentschieden halb so viel. Erfolg zahlt sich auch in der K.-o.-Runde richtig aus. 3,5 Millionen Euro überweist die UEFA für den Achtelfinal-Einzug, weitere 3,9 Millionen für das Erreichen des Viertelfinales. Die Halbfinalisten erhalten 4,9 Millionen Euro, der unterlegene Finalist 6,5 Millionen. Der Sieger des Endspiels am 25. Mai 2013 im Londoner Wembley-Stadion bekommt 10,5 Millionen Euro überwiesen.
Das geht aus dem von der UEFA publizierten „Financial Memorandum“ hervor. Neben den fixen Start- und Siegprämien kommen noch die Gelder aus dem Marktpool hinzu - insgesamt 409,6 Millionen Euro. Hier basiert die Summe auf einem speziellen nationalen Faktor, für den auch das Abschneiden der jeweiligen Clubs in ihren Ligen ausschlaggebend ist.
„Kleiner Bruder“ Europa League
Deutlich aufgewertet wurde die Europa League, in der Rapid am Donnerstag (ab 20.15 Uhr live in ORF eins) in Gruppe K gegen Rosenborg Trondheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Ernst-Happel-Stadion sein erstes Spiel bestreitet. Dennoch sind die Gelder im Vergleich zur Königsklasse nur ein Trostpflaster.
Im „kleinen“ Europacup fließen in dieser Saison 208,75 Millionen Euro an die 48 Vereine. 1,3 Millionen Euro beträgt das Startgeld. Pro Sieg gibt es 200.000 Euro, pro Remis 100.000. Mit speziellen Bonifikationen kann der Europa-League-Sieger beim Finale in Amsterdam am 15. Mai 2013 fast zehn Millionen Euro einstreichen.
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