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Zwei Anbieter von FIFA lizenziert

Der Fußball-Weltverband (FIFA) wird 2014 in Brasilien erstmals bei einer Weltmeisterschaft die Torlinientechnologie einsetzen. Die Anbieter der Systeme Hawk-Eye und GoalRef sind bisher lizenziert worden, welcher Anbieter den Zuschlag bekommt, soll Anfang April entschieden werden.

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Das International Football Association Board (IFAB) hatte vergangenen Juli technische Hilfsmittel im Fußball grundsätzlich erlaubt und auch den weiteren Einsatz von Torrichtern, auf die bisher die Europäische Fußballunion (UEFA) setzt, genehmigt.

Die Systeme im Überblick

Hawk-Eye: Die aus dem Tennis bekannte Technologie stammt aus England. Bis zu sechs Kameras nehmen das Spielgeschehen auf und funken Bilder an einen zentralen Computer. Dieser berechnet aus der Bildersumme die Position des Balles und sendet bei einem Tor ein Signal auf die Armbanduhr des Schiedsrichters. Ein Schwachpunkt: Liegt ein Spieler auf dem Ball, können keine Bilder aufgenommen werden.

Bildkombo aus Kamera und Torstangenequipment für die Hawk-Eye-Torlinientechnologie

APA/EPA/Gerry Penny

Das Hawk-Eye hat den Blick immer auf der Torlinie

GoalRef: Das Fraunhofer Institut in Erlangen war an der Entwicklung des „intelligenten Tores“ maßgeblich beteiligt. Im Torrahmen wird dabei ein Magnetfeld erzeugt. Der Ball enthält drei Magnetspulen. Überschreitet der Ball die Torlinie, wird durch das Magnetfeld im Tor ein Magnetfeld im Ball aktiviert, und ein zugeschalteter Computer sendet ein Signal auf die Armbanduhr des Schiedsrichters.

GoalRef-Technologie

GEPA/AMA Sports/Matthew Ashton

Beim GoalRef wird ein Magnetfeld im Torrahmen erzeugt

Additional Assistent Referee (AAR): Der AAR wurde in den Europacup-Wettbewerben und bei der EM getestet. UEFA-Präsident Michel Platini findet die Idee der zusätzlichen Torlinienrichter gut. Sie sollen den Hauptreferee auf Verstöße im und um den Strafraum aufmerksam machen sowie bei der Torentscheidung helfen. Bei der EM wurden die Schwächen durch den Fehler des Ungarn Istvan Vad im Spiel England gegen Ukraine (1:0) offenkundig.

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