Goalie Lindner ragt heraus
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Heinz Lindner: Sehr gut
Der Goalie bestätigte auch in Porto, dass er der konstanteste und stärkste Austrianer in der Champions League ist. Lindner blieb in der ersten Hälfte in allen Situationen Sieger und zeigte dabei großartige Reflexe - so drehte er etwa in Minute 13 einen Kopfball über die Latte. Nach der Pause leistete er sich bei zwei hohen Bällen leichte Unsicherheiten, auf der Linie agierte er aber überragend.
Fabian Koch: Befriedigend
Der rechte Verteidiger machte seine Sache anständig und ohne groben Schnitzer, hatte aber auch mit Dauerdruck zu kämpfen. Die Porto-Spieler brachen öfters durch und brachten Bälle in den Strafraum. Dadurch war Koch offensiv auch sehr zurückhaltend und konnte kaum Akzente setzen.
Kaja Rogulj: Gut
Der Kroate hatte gegen Jackson Martinez eines der entscheidenden Duelle dieser Partie zu bestehen. Rogulj lieferte sich dabei intensive Zweikämpfe mit dem Porto-Stürmer, in denen er seinen Mann stellte. Bei hohen Bällen war er zwar nicht immer Herr der Lage, in Anbetracht der Fülle an Flanken hatte er aber eine gute Quote.
Manuel Ortlechner: Befriedigend
Auf dem Boden hatte der Kapitän in vielen Situation alles im Griff, bei hohen Bällen leistete er sich aber Stellungsfehler. Beim Ausgleich war er im Luftduell gegen Jackson Martinez, der den Ball gut abdeckte, aber unterlegen und konnte das 1:1 nicht verhindern. Die Aktion nahm er sich zu Herzen und agierte danach mit dem Kopf konzentrierter.
Markus Suttner: Befriedigend
Auch der ÖFB-Teamspieler lieferte auf der linken Abwehrseite eine solide Leistung gegen Lica. Aber auch Suttner konnte nicht immer verhindern, dass der portugiesische Außenspieler Bälle in den Strafraum brachte. Nach der Pause bekam er es mit Portugals Teamspieler Varela zu tun, löste aber auch diese Aufgabe gut. Defensiv war Suttner ebenso wie Koch gebunden und konnte seine Offensivqualitäten nicht zur Geltung bringen.
James Holland: Befriedigend
Der Australier lieferte eine seiner typischen Partien ab und zeigte hohe Lauf- und Kampfbereitschaft. Holland eroberte einige Bälle, leistete sich aber auch unnötige Fehler. Die Abwehr hatte daher defensiv keine Verschnaufpause. Seinem Einsatz musste er Tribut zollen. Am Ende ging Holland die Luft aus.
Emir Dilaver: Befriedigend
Wie schon gegen Wacker Innsbruck bot Coach Bjelica Dilaver im defensiven Mittelfeld auf. Der 22-Jährige zeigte eine aufmerksame Partie und hielt frech und aggressiv dagegen. In schnell vorgetragenen Angriffen der Porto-Spieler verlor er allerdings manchmal die Orientierung. Offensiv konnte er mit dem einen oder anderen guten Pass punkten.
Daniel Royer: Befriedigend
Der Flügelspieler zeigte eine durchwachsene Leistung. In seiner besten Aktion holte er das Handspiel von Danilo heraus, das eigentlich ein Elfmeter hätte sein müssen. Royer war sehr bemüht, traf er in seinen Offensivszenen nicht immer die besten Entscheidungen. In der Defensive ließ er sich öfters viel zu leicht ausmanövrieren.
Roman Kienast: Gut
Der Stürmer wurde wieder im offensiven Mittelfeld aufgeboten. Dort agierte er in einigen Szenen als guter Ballverteiler, die nötige und viele Laufarbeit leistete er willig. Allerdings zeigte er auch einige Spielereien, die man sich auf dieser Position eher nicht leisten sollte. Über allem stand aber natürlich das erste Tor für die Austria in der Gruppenphase, womit er für den zweiten Punkt und eine nette Prämie für die Vereinskassa sorgte.
Thomas Murg: Genügend
Der 19-Jährige hatte von Beginn an einen schweren Stand und fand daher nie seinen Rhythmus. Murg konnte sich kaum gegen die robusten Porto-Spieler durchsetzen, verlor die Bälle relativ schnell und konnte damit auch keinen Beitrag für den Spielaufbau leisten. Aus dieser Partie, in der er in der 64. Minute ausgetauscht wurde, kann der Youngster aber für die Zukunft lernen.
Philipp Hosiner: Befriedigend
Nach seinem Triplepack gegen Innsbruck war der Stürmer voller Selbstvertrauen. Hosiner hatte seine Highlights. Seine beste Aktion war, als er in der 14. Minute durchbrach, aber nur ganz knapp am Abschluss gehindert wurde. Hosiner arbeitete viel und versuchte sich durchzusetzen, dabei reichte es aber nur für Teilerfolge. Unter dem Strich war es aber eine Leistung, auf die er aufbauen kann.
Marin Leovac: Befriedigend
Der Verteidiger wurde in der 64. Minute für Murg eingetauscht und sollte in der Abwehrschlacht die linke Seite dichtmachen. Leovac war dabei weder negativ noch positiv auffällig.
Florian Mader: Zu kurz eingesetzt
Rubin Okotie: Zu kurz eingesetzt
Christian Wagner, ORF.at
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