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Gute Noten, schlechter Abschluss

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Peter Gulacsi: Befriedigend

In der ersten Hälfte gab es schon die eine oder andere brenzlige Situation vor dem Ungarn. Allerdings kamen kaum Bälle auf sein Tor, weshalb sich Gulacsi nicht auszeichnen musste. Lediglich bei einem Eckball war er mit der Faust zur Stelle. Vor dem 2:1 für Basel war er das leider nicht und segelte am Ball vorbei. Beim 1:1 war er indes chancenlos.

Florian Klein: Gut

Der ÖFB-Teamspieler lieferte in seinen Offensivbemühungen eine ganz starke Leistung ab. Sein Tanz an der Cornerlinie vor dem 1:0 war sensationell. Klein suchte aber auch den Abschluss und war Bestandteil schneller Aktionen. Defensiv ließ Klein lange nichts anbrennen, bis er gemeinsam mit Soriano gegen Streller beim 1:1 das Nachsehen hatte.

Andre Ramalho: Gut

Der 22-Jährige war immer schnell am Mann und eine echte Mauer für die Basler, die ihn kaum überwinden konnten. Sein Stellungsspiel war nahezu perfekt. Wenn er am Ball war, strahlte er Ruhe aus und gab damit die entsprechende Sicherheit. Warum nicht er bei Standardsituationen auf Streller spielte, war aber ein Rätsel.

Rodnei: Befriedigend

Der Ersatzmann für den gesperrten Martin Hinteregger lieferte eine staubtrockene Leistung ab. Zeitweise waren aber auch Abstimmungsprobleme ersichtlich. Bei Rodnei schwang immer ein wenig das Gefühl mit, dass Basel über ihn etwas gelingen könnte. Über 90 Minuten leistete er sich allerdings keinen großen Schnitzer.

Dusan Svento: Befriedigend

Der Slowake ersetzte einmal mehr den rekonvaleszenten Andreas Ulmer. Svento war hochmotiviert, attackierte aber oft zu ungestüm. Kaum kam der Ball in seine Richtung, ging er drauf, ohne sicher sein zu können, dass er als Sieger aus dem Zweikampf hervorgehen würde. Wenn Basel gefährlich wurde, dann über Salzburgs linke Seite. Offensiv war Svento im Verbund mit Mane bemüht.

Stefan Ilsanker: Gut

Wie gewohnt schonte der 24-Jährige weder sich noch den Gegner und kurbelte unermüdlich. Ilsanker war im defensiven Mittelfeld sehr präsent und eroberte viele Kopfbälle. Auch im Spielaufbau und mit einer gefährlichen Flanke gleich zu Beginn konnte er Pluspunkte sammeln.

Christoph Leitgeb: Gut

Der ÖFB-Teamspieler war überall zu finden. In der Zentrale machte er dicht und unterband oft den Basler Spielaufbau mit vielen Balleroberungen. In der Offensive wich er auch über die Flanken aus und war eine oft gesuchte Anspielstelle, die die Bälle gut verteilte. Was Leitgeb fehlte, war der letzte Pass, der zu einer Chance geführt hätte.

Kevin Kampl: Gut

Ein Schuss in der siebenten Minute ging knapp vorbei, danach vergab er eine Riesenchance wenige Meter vor dem Tor, weil sich der Ball versprang. Mit seiner Dynamik, Schnelligkeit und technischen Versiertheit stellte er Basel aber immer wieder vor Probleme. Bei der Flanke zum 1:0 bewies er überdies große Übersicht.

Sadio Mane: Befriedigend

Der Senegalese brachte seine üblichen Vorzüge ins Spiel: Schnelligkeit und gute Dribblings. In manchen Aktionen war es aber schon zu viel des Guten. Mane war manchmal zu lässig, so auch bei seiner Chance in der ersten Hälfte, als er alleine auf das Tor zulief und mit zu wenig Konsequenz an Goalie Sommer scheiterte. Nach der Pause lief es dann auch offensiv nicht mehr so rund.

Alan: Befriedigend

Die Partie wird der Brasilianer wohl nicht so schnell vergessen. Zuerst das Rot-Foul von Suchy an ihm, dann der Kopfstoß von Ajeti, der nur mit Gelb geahndet wurde. In der Schlussphase sah er dann nach einem Fallrückzieher selbst Gelb-Rot wegen gefährlichen Spiels. Vor dem Tor agierte er glücklos. Zwei Kopfbälle gingen drüber, ein Schuss landete in den Händen von Sommer. Seine Rückkehr ins Team brachte damit nicht den gewünschten Erfolg.

Jonatan Soriano: Befriedigend

In der ersten Hälfte machte Soriano noch alles richtig. Der Kapitän war sehr ballsicher, machte keine technischen Fehler und leitete sein Tor auch selbst ein. Nach der Pause ging dann aber vieles schief. Gleich nach Seitenwechsel vergab er eine Topchance auf das 2:0, und in der 70. Minute verstolperte er die Möglichkeit zum Ausgleich. Überdies war er bei beiden Gegentoren involviert, da verlor er jeweils nach der Ecke das Kopfballduell.

Robert Zulj: zu kurz eingesetzt

Valon Berisha: zu kurz eingesetzt

Marco Meilinger: zu kurz eingesetzt

Christian Wagner, ORF.at aus Salzburg

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