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„Diese Saison ist ausfinanziert“

Für den SV Grödig endet bald eine Ära. Das deutsche Schrotthandelunternehmen Scholz steigt als Hauptsponsor aus und beendet mit Saisonende nach sieben Jahren die Partnerschaft mit dem Bundesligisten. Der Betrieb in der laufenden Saison sei aber nicht gefährdet, betonte Manager Christian Haas am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

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„Diese Saison ist ausfinanziert, und wir haben auch noch Reserven“, stellte Haas klar, dass akut keine Probleme drohen. Zwei Zahlungen werde es noch geben, ehe der Ausstieg des langjährigen Partners schlagend werde. Die erste erfolgt im Jänner, die zweite im April. Das aktuelle Budget liegt laut Haas bei 4,5 Millionen Euro.

Grödig-Manager Christian Haas

GEPA/Mathias Mandl

Manager Christian Haas ist in den nächsten Monaten auf Sponsorensuche

Haas ab sofort auf der Suche

Grund für das eher überraschende Aus, über das Haas selbst erst am Montag informiert wurde, sei der Einstieg von Toyota bei Scholz. Die Japaner, die sich im Frühjahr 2014 durch den Mischkonzern Toyota Tsusho an dem Recycler beteiligten, seien gegen die Sponsoring-Aktivitäten, erklärte Haas.

Bis zum Start der Spielzeit 2015/16 will man einen neuen Haupt- und Namenssponsor aufgestellt haben. Er sei ab sofort auf der Suche, sagte Haas und machte kein Hehl aus seinem Wunschszenario: „Ein Unternehmen aus Salzburg wäre wunderschön.“ Den Werbewert des Bundesliga-Siebenten bezifferte Haas mit acht Millionen Euro.

Vorerst kein Transfer von Nutz und Huspek

Erfreulichere Nachrichten gab es dafür in der Rubrik Personelles zu berichten. Laut dem Manager werden die zuletzt in Medien häufig als Wechselkandidaten genannten Spieler Stefan Nutz und Philipp Huspek nämlich auch im Frühjahr in Grödig auflaufen. Er selbst habe nie konkrete Verhandlungen mit Interessenten geführt.

„Ich kann aber nicht garantieren, dass gegen Ende der Transferperiode nicht noch etwas passiert“, verwies Haas allerdings auf das Beispiel Philipp Zulechner. Der Stürmer hatte den Club im vergangenen Jänner wenige Tage vor Ablauf der Übertrittszeit verlassen, weil ihn der deutsche Bundesligist SC Freiburg unbedingt verpflichten wollte.

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