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Erste Meisterschaft 1936

Die Geschichte des Frauen-Fußballs in Österreich hat schon relativ früh begonnen. 1923 rief Ferdinand Swatosch, der frühere Stürmerstar von Austria Wien, zur Gründung eines Frauen-Teams auf. Schon ein Jahr später wurde mit Diana der erste Frauen-Verein des Landes gegründet.

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Die erste Meisterschaft mit neun Vereinen aus dem Wiener Raum wurde 1936 gespielt, wobei man durchschnittlich 3.000 Zuschauer zählte. Die Entwicklung widerstrebte jedoch der damaligen politischen Führung, die einer sportlichen Betätigung von Frauen grundsätzlich ablehnend gegenüberstand. Das vorzeitige Ende des heimischen Frauen-Fußballs kam 1938.

Die Unterdrückung des Frauensports während des Nationalsozialismus wirkte nach Kriegsende noch lange nach. Erst in den späten 1960er Jahren kam es zu einer Wiederbelebung im Lande. Als eine der ersten Mannschaften ist 1968 der USC Landhaus Wien gegründet und 1971 in den Wiener Fußball-Verband (WFV) aufgenommen worden, wobei man mangels Gegnerinnen zunächst gegen ausländische Vereine antrat.

Beispiel macht Schule

Das Beispiel Landhaus machte Schule, innerhalb weniger Jahre entstanden zahlreiche Frauen-Teams als eigene Sektionen in bereits vorhandenen Männer-Clubs. 1992 wurde vom WFV erstmals seit den 1930er Jahren eine österreichische Meisterschaft ausgeschrieben, erster Titelträger wurde der Favoritner AC. Zugleich kam es zur Einführung eines Cupbewerbes, den sich USC Landhaus holte. 1980 entstand mit Union Kleinmünchen aus Linz der erste große und reine Frauen-Verein Österreichs. Der Boom führte 1982 dazu, dass der Österreichische Fußballbund (ÖFB) die Obhut über die Frauen-Liga, die ab 2000 eine zweite Leistungsstufe erhielt, übernahm.

Zu den erfolgreichsten Frauen-Vereinen zählt heute neben Rekordmeister Landhaus und Kleinmünchen der SV Neulengbach, der von 2003 bis 2014 in der nationalen Liga ohne Unterbrechung „regierte“, ehe vorerst St. Pölten dreimal den Titel holte.

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